OpponentBook im App Store: Was auf iPhone und iPad anders ist

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Für iPhone und iPad gibt es OpponentBook jetzt im App Store. Wer sein Gegnerbuch schon im Browser oder in der Android-App führt, meldet sich mit demselben Konto an, verbindet denselben Speicher und findet seine Einträge wieder. Wer neu einsteigt, legt den ersten Gegner direkt in der App an.
Das Buch selbst ist überall dasselbe. Zwischen iOS-App, Android-App und Web unterscheiden sich drei Dinge: die Anmeldung, die Auswahl an Speicheranbietern und das Bezahlen.
Mit Apple, mit Google oder mit E-Mail anmelden
In der iOS-App stehen dir alle drei Wege offen. Tippst du auf „Mit Apple anmelden“, übernimmt iOS die Anmeldung selbst – du bestätigst mit Face ID oder Touch ID, ohne dass sich ein Browser-Tab öffnet.
Hast du dein Konto mit Apple angelegt und nutzt zusätzlich die Android-App, lege einmal unter Einstellungen → Konto ein Passwort fest. Auf Android gibt es keine Apple-Anmeldung; dort meldest du dich mit deiner E-Mail-Adresse und diesem Passwort an. Auf iPhone und iPad ändert das nichts – die Apple-Anmeldung funktioniert dort wie bisher.
Welchen Speicher du verbinden kannst
Zur Wahl stehen iCloud, Google Drive und Dropbox. iCloud braucht keine eigene Anmeldung – die App nutzt das iCloud-Konto, mit dem du auf dem Gerät ohnehin angemeldet bist. Bei Google Drive und Dropbox öffnet sich kurz der Browser, in dem du den Zugriff erlaubst; danach bist du wieder in der App.
Verbindest du denselben Speicher wie auf deinen anderen Geräten, wird dein Buch heruntergeladen. Bei vielen Fotos und Videoclips kann der erste Abgleich eine Weile dauern; danach überträgt die App nur noch, was sich geändert hat.
Nutzt du auch Android, gilt eine Einschränkung: In der Android-App fehlt iCloud als Speicher. Ein Buch in iCloud steht dir also auf iPhone und iPad sowie im Web zur Verfügung, nicht aber auf Android. Im Web gibt es außerdem eine Ausnahme. Ist für deinen Apple Account der Erweiterte Datenschutz aktiviert, gibt Apple deine iCloud-Daten nicht für Web-Apps wie OpponentBook frei – dann kannst du dieses Buch nur in der iOS-App öffnen.
Einen Speicher musst du nicht verbinden. Verzichtest du darauf, liegt dein Buch nur auf diesem iPhone oder iPad – ohne Backup in der Cloud und ohne Abgleich mit anderen Geräten. Unter Einstellungen → Backup kannst du trotzdem jederzeit eine vollständige Backup-Datei erstellen und sie aufbewahren, wo du willst.
Wo dein Buch liegt und was über unsere Server läuft
Dein Buch wird über den Speicher abgeglichen, den du verbunden hast; auf den Servern von OpponentBook liegt keine Kopie davon. Startest du eine KI-Funktion, werden die dafür nötigen Inhalte über einen Server von OpponentBook an den externen KI-Anbieter weitergegeben und danach nicht bei uns aufbewahrt. Mit der optionalen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung werden Einträge schon auf dem Gerät verschlüsselt, bevor sie hochgeladen werden; Fotos, Videos und die für den Speicheranbieter sichtbaren Dateimetadaten sind davon ausgenommen. Gehen Verschlüsselungspasswort und Wiederherstellungscode beide verloren, kann niemand die verschlüsselten Einträge wiederherstellen. Mehr dazu im Datenschutzbeitrag.
Offline in der Halle
Eine Arbeitskopie deines Buches liegt auf dem Gerät selbst. Was schon heruntergeladen ist, kannst du deshalb auch in einer Halle ohne Netz öffnen. Du trägst dort wie gewohnt Matches ein, setzt Pins auf der Zeichnung und schreibst deine Reflexion. Sobald du wieder Empfang hast, werden die Änderungen abgeglichen. Onlinefunktionen wie die KI-Analyse müssen bis dahin warten.
Einen Abgleich, den du selbst angestoßen hast, führt die App noch eine Weile fort, wenn du zu einer anderen App wechselst. Du musst also nicht in OpponentBook bleiben, bis ein großer Abgleich durchgelaufen ist.
Tarife und Abo über den App Store
Der kostenlose Tarif Free umfasst Gegner, Matches, Training, Turniere, Pins, Sync, Backups und Exporte als PDF oder Word. Die Zahl der Anhänge begrenzt die App nicht; Platz auf dem Gerät und im Speicher brauchst du trotzdem.
Mit Premium kommen Analysen, Heatmaps, Trainingspläne, Spracheingabe, kurze KI-Zusammenfassungen einzelner Gegner und KI-Vorschläge für Tags und Profilfelder dazu. Pro und Max bieten zusätzlich tiefere taktische KI-Analysen; bei Max sind die monatlichen Kontingente höher. Ein Abo in der iOS-App läuft monatlich über den App Store – auf Android genauso über Google Play. Ein Jahresabo bekommst du nur, wenn du im Web bezahlst. Taucht ein über den App Store gekauftes Abo in der App nicht auf, hilft „Käufe wiederherstellen“ unter Einstellungen.
Der Tarif gehört zu deinem Konto und gilt auf iPhone und iPad genauso wie auf Android und im Web. Was ein Abo kostet, hängt von der Währung ab und davon, wo du kaufst; den Preis siehst du, bevor du den Kauf bestätigst. Was in welchem Tarif steckt, zeigt die Tarifübersicht.
Der Anfang: ein Gegner und ein Match
Sobald die App installiert ist und du angemeldet bist, wählst du deine Sportart. Dann kommt ein Gegner aus einem deiner letzten Wettkämpfe ins Buch – ein Name und eine Beobachtung genügen. Trag danach das Match ein und notier, worauf du beim nächsten Mal achten willst. Drei einfache Fragen für solche Notizen findest du am Ende des Beitrags über das Gegnerbuch. Warum sich eine Notiz bald nach dem Match lohnt und warum du sie trotzdem noch einmal prüfen solltest, erklärt der Beitrag zum Gedächtnis.
Wer Android nutzt, lädt OpponentBook bei Google Play herunter; was dort anders ist, steht im Android-Beitrag. Wenn auf iPhone oder iPad etwas nicht funktioniert, schreib an support@opponentbook.com. Gib dabei dein Gerätemodell und die iOS- bzw. iPadOS-Version an und beschreib, was genau passiert ist.


